Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht uebersetzt zu werden.

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Fehler

 

 

Der Fehler der Menschen ist,
daß sie ihre eigenen Fehler liegen lassen
und auf anderer Leute Fehler Unkraut jäten,
daß sie Schweres von andern verlangen
und sich selbst nur Geringes zumuten.

Mong Dsi (372-289 v. Chr.)

 *

3 Kommentare 17.5.10 15:48, kommentieren

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Den frohen Sinn der Jugend...

 

Den frohen Sinn der Jugend zu erhalten,
wenn auch das Alter schon die Locken bleicht,
das ist's, was jeder wünscht, doch schwer erreicht,
weil nur dem Glücklichen es vorbehalten.

Ob wir nun fröhlich mit den Stunden schalten,
ob ihr phlegmatisch durch die Tage schleicht,
und ob's im Busen stürmet oder schweigt,
es muß das Herz doch nach und nach erkalten.

Doch seh' ich Dich, so schwindet all mein Zagen;
denn ungebeugt im Kampfe mit der Welt
hast Du das Alter aus dem Feld geschlagen.

Wer sich den Mut in diesem Kampf erhält,
der bleibt, mag auch das Herz ihm leiser schlagen,
von ew'ger Jugend Sonnenschein erhellt.

Chlodwig Carl Viktor Fürst
zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1819-1901)

 

 

4 Kommentare 13.5.10 14:48, kommentieren

Nimm ein Kind an die Hand...

Nimm ein Kind an die Hand
und lass dich von ihm führen.


Betrachte die Steine, die es
aufhebt und höre zu, was es
dir erzählt.

Zur Belohnung
zeigt es dir eine Welt, die
du längst vergessen hast.

(der Autor ist mir leider nicht bekannt)

*

...allen einen angenehmen Sonntag

und einen guten Start in die neue Woche!

 

1 Kommentar 25.4.10 13:30, kommentieren

Wieder...

 

Wieder!

Wieder die ersten sonnigen Hauche,
lockend hinaus vor die düstere Stadt,
wieder am zitternden, treibenden Strauche
die ersten Knospen, das erste Blatt.

Wieder auf leis' ergrünenden Hängen
ersten Veilchens lieblicher Fund,
wieder mit ersten Jubelgesängen
hebt sich die Lerche vom scholligen Grund.

Werdenden Frühlings verkündende Zeichen,
alte Genossen von Lust und Schmerz,
ach, wie entzückt ihr, ihr ewig Gleichen,
ewig aufs neue das Menschenherz!
 
Ferdinand von Saar (1833 - 1906)
österreichischer Schriftsteller,
Novellist, Lyriker und Dramatiker


 

17.4.10 15:23, kommentieren

Ostern

 

 OSTERN


ein sanfter feuerball
emporgehoben
ins nächtliche dunkel

ein forsythiengelber klecks
hineingemalt
ins kahle geäst

ein stein
kommt ins rollen
fällt vom herzen

momentaufnahmen
alltäglicher aufstände

freund und freundin
erzählen einander
von der wahrhaftigkeit
des lebens

im kalender
rot vermerkt
OSTERN
wahrhaftig

von Jürgen Giszas

Ich wünsche allen ein

frohes und gesegnetes Osterfest!

5.4.10 09:36, kommentieren

Erhalte in stürmischen Zeiten...

 

 Erhalte in stürmischen Zeiten
sorgsam Dein Herz in gelassener
Gleichmut.

Besinne Dich auf Deine Kraft,
vertraue Dir selbst und auf den
Sieg des Guten, dem Du dienst.

Und überlasse,
wenn andere Dich kränken
oder verletzen,
den Ausgleich dem Schicksal
mit der gelassenen Einstellung:

Wer mir schadet,
wird vom Schicksal erzogen.

Horaz

(römischer Dichter)

3 Kommentare 24.3.10 14:47, kommentieren

Frühlingshauch

 

Frühlingshauch


Langsam
schleicht er sich
aus seinem
tiefen Schlaf
drängt
neues Werden
aus seiner Starre.

Kleine Spitzen
äugen in die Welt
lassen Hoffnung grünen.

von Heidrun Gemähling

http://www.lyrik-kriegundleben.de/

...allen einen schönen Tag!

2 Kommentare 17.3.10 13:39, kommentieren